Hallo meine Lieben ich hoffe es geht euch gut :)

Hallo meine Lieben :)

Ich melde mich nun zurück nach fast 3 Monaten. Es ist viel passiert. Meine Freundin und ich haben uns Anfang Juni getrennt und deswegen habe ich erstmal Zeit für mich gebraucht. Ich bin froh nun wieder hier anwesend zu sein. P.s. Mein Bruder wurde gestern geboren und es ist alles gut verlaufen. 🙂

Der sichere innere Ort

Macht es euch bequem und lasst es euch am besten vorlesen. 🙂

Nehmen Sie sich etwa fünfzehn Minuten Zeit, in denen Sie möglichst ungestört sind.

Entwickeln Sie innerlich ein Bild von einem Ort, an dem Sie sich absolut sicher, wohl und geborgen fühlen.

Das kann ein Ort sein, an dem Sie schon einmal waren. Vielleicht erinnern Sie sich an einen Ort, der für Sie etwas Besonderes war und der auf Sie eine heilende Wirkung hatte. Es kann aber auch ein Ort sein, den Sie sich in ihrer Fantasie vorstellen, von dem Sie einmal gelesen haben oder von dem Sie geträumt haben. In Ihrer Vorstellung ist alles möglich. Es ist ein Ort, den nur Sie allein betreten können und allenfalls freundliche, hilfreiche Wesen, die Sie herbei bitten oder rufen. ( z.B. Haustiere, Kuscheltiere) Menschen sollten keinen Zugang zu diesem Ort haben. Lassen Sie sich Zeit und begeben Sie sich auf die Suche nach einem solchen Ort. Vielleicht sehen Sie Bilder. Vielleicht spüren Sie irgendetwas. Vielleicht denken Sie zunächst auch nur an einen solchen Ort. Lassen Sie auftauchen, was auch immer auftaucht und nehmen Sie es an. Sollten bei Ihrer Suche nach dem sicheren inneren Ort unangenehme Bilder oder Gedanken auftauchen – was schon einmal geschehen kann – so beachten Sie diese möglichst nicht und gehen Sie weiter. Seien Sie sich gewiss, dass es diesen sicheren Ort für Sie gibt und Sie nur eine Zeit lang geduldig suchen müssen. Es kann sein, dass der Ort ganz in Ihrer Nähe aufzuspüren ist, es kann aber auch sein, dass er sehr weit entfernt irgendwo auf dieser Welt / in diesem Universum ist. Machen Sie sich bitte klar, dass Ihnen bei der Suche und Ausgestaltung Ihres sicheren inneren Ortes alle nur denkbaren Hilfsmittel zur Verfügung stehen, zum Beispiel Fahrzeuge, Werkzeuge, Materialien und sogar magische Hilfsmittel. Wenn Sie das Gefühl haben, einen Ort gefunden zu haben, an dem Sie sich wohl und geborgen fühlen, dann geben Sie ihm einen Namen Ihrer Wahl. Jetzt prüfen Sie, ob Sie dort wirklich ganz und gar sicher sind und sich wohl fühlen. Schauen Sie nach, ob Sie es sich dort bequem machen können. Es ist wichtig, dass Sie sich vollkommen wohl, geborgen und sicher fühlen. Richten Sie sich Ihren sicheren inneren Ort also bitte so ein, dass dies möglich ist. Lassen Sie sich Zeit, stellen Sie sich das alles genau vor und beschreiben Sie es für sich in Ihrem Inneren. Wenn Sie Ihren sicheren inneren Ort gefunden haben und ihn zu Ihrem völligen Wohlbefinden und Ihrer Sicherheit ausgestaltet haben, lassen Sie sich dort ein wenig nieder und spüren Sie bitte genau, wie es Ihrem Körper damit geht, an diesem sicheren Ort zu sein. Lassen Sie sich Zeit. Was sehen Sie? – Was hören Sie? – Was riechen Sie? – Was spüren Sie auf der Haut? – Wie geht es Ihren Muskeln? – Wie ist Ihre Atmung? – Wie geht es Ihrem Bauch? – Entspricht die Temperatur an Ihrem sicheren Ort Ihren Bedürfnissen? Nehmen Sie das bitte ganz genau wahr, damit Sie wissen, wie es sich anfühlt, an diesem sicheren Ort zu sein. Bleiben Sie noch einen Augenblick an Ihrem Ort und genießen Sie das Wohlgefühl, die Sicherheit und die Geborgenheit, die Ihnen Ihr Ort gibt. Damit es Ihnen künftig leichter fällt, an Ihren sicheren Ort zurückzukehren.

Verabreden Sie jetzt mit sich selbst ein Zeichen, mit dessen Hilfe Sie jederzeit an Ihren sicheren Ort gehen können. Das kann eine kleine Körper Geste sein, die Sie oft ausführen oder eine neue kleine Geste. Es wäre gut, wenn Sie die Geste jetzt ausführen und gleichzeitig noch einmal intensiv an Ihren sicheren Ort denken. So verknüpfen Sie in der Vorstellung Ihren sicheren Ort mit dieser Geste. Immer wenn Sie diese Geste machen, können Sie zukünftig an den sicheren Ort gehen und ihn spüren. Spüren Sie jetzt bitte noch einmal, wie gut es Ihnen an diesem sicheren Ort geht und kommen Sie dann bitte wieder zurück in den Raum, in dem Sie sich befinden.

Tresorübung

Macht es euch bequem und lasst es euch am besten vorlesen. 🙂

Sie haben in den vergangenen Monaten schlimme Erfahrungen machen müssen, von denen Sie auch heute noch innere Bilder haben, die immer wieder auftauchen und die sie belasten. Ich möchte Sie zu einer Übung einladen, die Ihnen dabei helfen kann, Abstand zu diesen Bildern zu gewinnen und somit zu mehr innerer Ruhe zu finden.

Suchen Sie sich hierzu eine Position, in der Sie für einige Minuten angenehme sitzen oder liegen können. Sie können Ihre Augen geöffnet lassen oder sie schließen, ganz so, wie es für Sie angenehm und richtig ist. Wenn Sie Ihre Augen geöffnet lassen, suchen Sie sich einen Punkt, auf dem Sie Ihren Blick ruhen lassen können. Jetzt möchte ich Sie einladen, sich ein Behältnis vorzustellen, irgendein Behältnis, in das Sie alles ablegen können, was Sie gerade belastet, woran Sie gerade nicht denken möchten, was Ihnen gerade zu viel ist. Dieses Behältnis kann ein Tresor sein, so groß, wie man ihn in einer Bank kennt, es kann eine Truhe sein oder eine Schatulle, eine Vase, einfach ein Behältnis, indem Sie diese Dinge, mit denen Sie sich gerade nicht beschäftigen möchten, ablegen können. Wichtig dabei ist, dass dieses Behältnis verschließbar sein soll und das nur Sie das Behältnis öffnen und schließen können. Und es soll stark und groß genug sein, so dass Sie wirklich alles, woran Sie gerade nicht denken möchten, dort ablegen können.
Oft ist es ja auch so, dass dieser Tresor oder dieses Behältnis in einem besonderen Raum steht. Dieser Raum kann in einem Gebäude sein oder in einer Höhle, einem Bergwerk oder irgendeinem anderen Versteck, ganz wie es für Sie passend ist. Und auch dieser Raum kann nur von Ihnen geöffnet werden. Stellen Sie sich jetzt vor, wie Sie zu diesem Raum gelangen, in dem Ihr Tresor oder Behältnis steht, indem Sie Ihre Dinge ablegen können. Stellen Sie sich vor, wie Sie vor diesem Raum stehen und ihn öffnen, weil nur Sie allein diesen Raum öffnen können. Und Sie dann den Raum betreten in dem sich Ihr Tresor oder welches Behältnis auch immer befindet. Und auch dieses Behältnis verschlossen ist und nur Sie es öffnen und verschließen können, denn es ist allein Ihr Behältnis. Stellen Sie sich jetzt vor, wie Sie das Behältnis öffnen und jetzt alles dort hinein legen was Sie belastet, woran Sie gerade nicht denken wollen, womit Sie sich gerade nicht beschäftigen wollen. Alle Bilder, aber auch Gedanken oder Gefühle können Sie jetzt in Ihrem Behältnis ablegen. Alles ist dort in diesem Behältnis gut aufbewahrt, nichts geht verloren und kann zu einem späteren Zeitpunkt, wenn es Ihnen besser geht, wieder aus dem Tresor geholt werden. Legen Sie alles in Ihren Tresor, was Sie heute irgendwie loswerden wollen. Wenn Sie wirklich alles in Ihr Behältnis gelegt haben, können Sie es wieder verschließen. Achten Sie dabei darauf, dass nur Sie es sind, die das Behältnis öffnen oder schließen kann und wie gut es schließt. Überprüfen Sie, ob Sie wirklich alles dort abgelegt haben, was Sie für heute loswerden wollten. Wenn noch etwas fehlt, öffnen Sie Ihr Behältnis wieder und legen Sie auch das noch hinein. Dann verschließen Sie Ihr Behältnis wieder, verlassen den Raum, indem Ihr Behältnis steht und verschließen auch diesen gut. Und es ist gut zu wissen, dass Sie jederzeit Zugang zu diesem, Ihrem Raum haben, indem Ihr Behältnis steht, indem Sie jederzeit die Dinge ablegen können, an die sie gerade nicht denken oder die Sie gerade nicht im Kopf haben möchten. Führen Sie diese Übung so oft es geht durch, wenn Sie von inneren Bildern, Gedanken oder Gefühlen gequält werden. Kehren Sie jetzt in Ihrem Tempo, so wie es für Sie richtig und stimmig ist, mit Ihrer Aufmerksamkeit langsam zurück in diesen Raum und öffnen Sie langsam Ihre Augen.

Trauer, Hass …

Meine Freundin und ich hatten nun fast wieder eine Trennung.  Ein Kampf von Emotionen. Nun war ich gestern da. Sie hat viel geweint und wir haben viel geredet. Wir wollen weiter kämpfen und die Krankheit BORDERLINE nicht gewinnen lassen.

Hallo meine Lieben <3

Ich habe vor einer Woche erfahren, dass ich einen Bruder bekomme. An sich eine super schöne Sache.

Aber:

  1. Ich wusste nichts davon.
  2. Bin ich fast 26 Jahre und wollte selber bald Kinder.
  3. Ist meine Stiefmama schon im 6 Monat und ich habe es erst jetzt erfahren.
  4. Sind sie gerade jetzt vor einiger Zeit 800 Km weit weggezogen.
  5. Ist mein Vater alles andere als kinderlieb, geduldig und und mit 52 nochmal für das alles Fit genug.
  6. Haben mein Vater und ich kaum Kontakt und nicht mehr so das super Verhältnis, seit dem er auch weggezogen ist. Genau vor dem hatte ich angst.
  7. Haben wir genau zum Entbindungstermin Urlaub gebucht und ich will die Geburt auf jeden Fall nicht verpassen.

Für mich war es einfach ein Schock, eine Überraschung. Klar habe ich den kleinen jetzt schon lieb und freue mich und habe es verdaut. Aber mache mir zugleich die Sorgen wegen meinem Vater. Ich hoffe einfach, da er einen Jungen bekommt, dass diesmal alles anders wird. Zwei Mädchen waren ihm zu anstregend und er war allein erziehend. Diesmal hat er eine Frau die bei ihm bleibt, die ihm alles mit dem Kind abnehmen will. Weil es ihr größter Traum war ein Kind zu bekommen. Sie hat es vor einigen Jahren Jahren oft versucht und hatte 2 Abgänge und das Thema war dann leider erledigt. Nun habe ich nicht mehr daran gedacht und nun ist es passiert. Mir zerreißt es das Herz das der kleine soweit weg wohnen wird. Ich dachte mir vor ein paar Jahren wenn sie ein Kind bekommt sind wir in der nähe, können helfen und alles miterleben. Jedes kleinste Detail. Aber so wird es nun nicht sein. Familie ist mir unendlich wichtig. Wie kann man mit einem Vollzeitjob und 800 Km entfernt den kleinen richtig Kennenlernen. Ich will das er eine Bindung zu mir bekommt. Zudem dachte ich, so könnte ich erkennen ob es dem kleinen gut geht. Damit er genug Liebe bekommt, damit er anders wird als wir. Und er soll sich geliebt fühlen, bestätigt fühlen, wohl fühlen, stark werden und nicht ängstlich. Er soll eine tolle Kindheit haben nicht so wie wir. Die so kalt war und voller angst. Ich werde mich jetzt erstmal an den Führerschein setzen damit ich auch mal für ein Wochenende rüber fahren kann. An dem Tag als ich es erfahren habe. Habe ich mehrfach geweint. Es war mir zu viel. Ich bin direkt danach spontan zur Therapie gegangen. Habe dort das erste mal bei meinem Therapeuten überhaupt geweint aber danach ging es mir besser. Nachdem ich alle meine Sorgen ausgesprochen habe.