Eine kurze Übung: Achtsames Atmen

Nimm deine Atmung wahr. Spüre wie der Atem durch deine Nase herein fließt, fühle wie er sich in deinem Brustkorb ausbreitet.  Dein Zwerchfell bewegt sich. Du atmest richtig, wenn dein Bauch sich beim Einatmen wölbt und beim Ausatmen wieder einzieht.

Hast du den richtigen Rhythmus gefunden, dann nimm ein paar Atemzüge und beobachte sie genau.

Verlängere nun deine Ausatmung ganz behutsam. Lasse den Atem ganz langsam herausströmen. Glaubst du, dass das Ende der Ausatmung erreicht ist, dann atme noch ein wenig tiefer aus.

So kannst du deine Ausatmung ohne Anstrengung stetig verlängern.

Achte darauf, dass du dabei deinen Bauch leer werden lässt. Sorge dafür, dass die Bauchdecke sich mit der Ausatmung senkt und mit der Einatmung hebt. Das massiert und durchblutet ganz nebenbei auch noch deine Verdauungsorgane.

Spüre den Raum, den du durch achtsames Atmen schaffst. Der Körper kann jetzt mehr Sauerstoff und Energie aufnehmen. Die Lungen weiten sich und angenehmes, freies Gefühl breitet sich aus.

Bleibe in der tiefen Atmung, fühle wie der Atem leicht und wie von selbst fliesst.

Idealerweise ziehst du die Phase der Ausatmung mehr und mehr in die Länge. Achtsames Atmen kann die Ausatmung auf das Doppelte und sogar Dreifache ansteigen lassen. Die Einatmung benötigt keine besondere Technik, denn sie verlängert sich automatisch. Genieße die tiefe, beruhigende und vitalisierende Wirkung auf deinen gesamten Körper.

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2 Gedanken zu “

  1. pinkpanther66 schreibt:

    Lieben Dank für die Erinnerung an die schöne Übung! Kennen ja viele schon, ich auch, aber oft gerät es im Alltag in Vergessenheit. Ich hab mir eben mal ein paar Minuten dafür Zeit genommen. Danke ❤

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    • Emily schreibt:

      Da freut mich sehr zu lesen.Und ja da hast du recht. Leider vergessen wir es immer wieder und müssen und daran erinnern.

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