Achtsamkeitsmeditation

Sehen, hören, tasten, fühlen, spüren, riechen, wahrnehmen….

 

Ist dir eigentlich schon einmal aufgefallen, wie wenig Zeit du im HIER und JETZT verbringst?

Wenn wir wirklich im gegenwärtigen Moment sind, lösen sich alle Ängste, Sorgen und all das Unnötige auf.

Besonders in stressigen Phasen des Lebens neigt unser Verstand dazu, sehr kritisch zu sein mit dem was war und sein könnte. In Wahrheit stellt sich im Nachhinein heraus, dass das über was wir uns Sorgen machten, oder Ängste die wir hatten, meist unnötig waren. Es geht soviel Energie verloren, wenn die Gedanken und Gefühle ständig um etwas kreisen. Wenn wir uns der Tatsache bewusst sind, ist der erste Schritt in Richtung mehr Achtsamkeit getan.

Wenn wir nicht in der Gegenwart leben, unterliegen wir der Illusion und sehen nicht was wirklich ist! Wie oft sind wir in Gedanken über die Dinge, die noch kommen könnten und wie oft haben wir uns selbst bestraft, für etwas was wir anscheinend falsch gemacht haben. Weißt Du was ich darüber denke? „Wir haben zuviel Zeit damit verbracht!“

All das hat einen sehr starken Einfluss auf unser Wohlbefinden. Solche Belastungen haben Auswirkungen auf die seelische und körperliche Gesundheit. Wenn wir achtsam im Hier und Jetzt leben, mit der ganzen Energie, lernen wir die Dinge die gerade da sind anzunehmen und vollständig zu akzeptieren. Fehler die wir gemacht haben, können wir uns vergeben und fühlen Frieden im Herzen. Wir wissen, dass all das was war, genau so richtig gewesen ist.

Wenn du in der Vergangenheit oder Zukunft lebst, dann gibst du dem Ganzen Macht über dich. Wenn wir wirklich etwas verändern wollen, dann geht es nur im HIER und JETZT. Sich Gedanken zu machen über die Zukunft ist verlorene Zeit. Wir bestimmen selbst wie unsere Zukunft aussehen wird, indem wir ganz da sind, in dem gegenwärtigen Moment.

Noch etwas was ich wichtig finde, um ganz bei sich selbst zu sein, mit der ganzen Kraft:  Vergleiche dich nicht mit anderen, dass bringt dich nur von dir selbst weg und somit geht Energie verloren. Also zuerst einmal, akzeptiere was gerade da ist, dann kann es sich auflösen, in der vollen Annahme so wie es sich zeigt!

Versuche nicht deinen Geist zu beruhigen, weil dann könnte es sein er würde dich noch mehr stören. Lass die Gedanken da sein und beoachte diese einfach nur. Einfach kommen und gehen lassen, nicht damit identifizieren. Was Du wahrnimmst müssen nicht mal die eigenen Gedanken sein. Deswegen lass sie an dir vorbei ziehen.

Achtsam Atmen. halt mal einen Moment inne und atme ein paar mal ganz bewusst, nicht steuern sondern nur in den Atem hinein spüren und beobachten. Atme ein und aus, atme ein und aus…. ganz natürlich und richte all deinen Fokus auf deinen Atem. Wie deine Bauchdecke sich hebt und senkt, der Atem sich in deinem Körper ausdehnt…. Lege deine Hände auf deinen Bauch…. spüre wie es sich anfühlt, wenn sich beim Atmen dein Bauch hebt und senkt. Mach das ein Paar Minuten lang und du wirst sehen, was sich verändert.

Achtsam Laufen. Geh ein paar Schritte hin und her und achte bewusst auf deine Füße beim laufen und fühl mal ganz genau den Boden unter deinen Füßen. Wie fühlt sich der Boden an auf dem du läufst? Ist er hart oder weich….? Mach das mal ein paar Minuten es tut sehr gut! Erlaube dir achtsam zu gehen, mit jedem Schritt unsere wunderschöne Mutter Erde zu berühren.

Die Hand betrachten. Schau auf deine linke oder rechte Hand, wie diese aussieht. Wie ist die Farbe deiner Hand? Ist es eine Farbe die du siehst oder mehrere? Ist sie glatt oder rau? Ist die Hand hart oder weich? Welche Linien zeichnen sich ab? Nicht bewerten, nur schauen und fühlen.

Achtsam essen. Was meinst du wie viel Freude es macht, wenn du deine Nahrung ganz bewusst zubreitest und wenn du diese zu dir nimmst, deine Aufmerksamkeit nur darauf richtest. Die Farben…, die Gabel wie sie sich anfühlt, die Nahrung wie sie schmeckt und wie sie sich im Mund anfühlt. Am besten ohne dich zu unterhalten, sei ganz bei dem was du tust.

die Umgebung betrachten. Wende dich achtsam deiner Umgebung zu, wähle nach und nach etwas aus, ob Gegenstand oder Lebewesen ist egal und schau es dir an. Wenn Gedanken oder Gefühle erscheinen, nimm diese wahr und bewerte nicht.

Welche Farben siehst du? Welche Formen? Sind die Dinge rund oder eckig?  Nimmst du Gerüche wahr? Geräusche….?

All das und noch viel mehr kannst du täglich in deinen Alltag einbauen. Um so häufiger du es machst, umso mehr bist du ganz im Hier und Jetzt. Deine Achtsamkeit nimmt zu und deine Energie kehrt zu dir zurück. Wenn du dich von dem Leben berühren lässt, dann fragst du nicht länger nach der Dauer, weil du in dem Moment die Unendlichkeit erfährst.

 

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